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27.05.2026

Formvollendet in die Höhe: PASCHAL lieferte Schalungslösung für beeindruckenden Wasserturm in Luxemburg



Angesichts der demografischen Entwicklung des Stadtviertels Kirchberg in Luxemburg, die sich in den kommenden Jahren noch beschleunigen wird, und des dadurch steigenden Trinkwasserbedarfs, hat sich der Bau eines Wasserturms im nördlichen Teil von Kirchberg, am topografisch höchsten Punkt des Stadtviertels, als notwendig erwiesen. Der Wasserturm gewährleistet nicht nur die Wasserversorgung der Einwohner/innen des Stadtviertels, sondern versorgt auch zahlreiche europäische Institutionen und das Hopital Kirchberg mit Trinkwasser. Nach einem Architektenwettbewerb wurde eine Lösung prämiert und gebaut, die alle äußeren Bauwerksformen in rund vorsah, sowohl die der beiden Speicherbecken selbst als auch die der großen Stützen, auf denen die Speicher sowie Betriebsräume gelagert sind.

Die unterschiedlichen Durchmesser der diversen Bauteile und das Einkleiden mit Holzschichten, die sich farblich dem Standort in einem Wald angleichen, verleihen dem gesamten Bauwerk eine beeindruckende Ästhetik. Gegenüber den großen Behälterdurchmessern sehen die zwei darunter befindlichen Stützen relativ schlank aus, aber sie haben als Zylinder immerhin einen Innendurchmesser von 2,80m bzw. 4,22m bei Wanddicken von 35 cm und 30 cm, wobei diese Bauteile gleichzeitig noch als Aufstiege dienen. Beim kleineren Durchmesser ist ein Fahrstuhl eingebaut, beim Größeren ein Treppenhaus.

Die Trapezträger-Rundschalung von PASCHAL wurde beim Bau des Wasserturms in Kirchberg als Kletterschalung verwendet. Die Schalhöhe betrug 4,50 Meter, sodass zwölf Klettertakte erforderlich waren, wobei beide Türme gleichzeitig geklettert wurden.

Als Systemlösung auch für kleinere Durchmesser hatte die bauausführende Firma auf dieser Baustelle die Trapezträger-Rundschalung des Herstellers PASCHAL im Einsatz, die mit einem speziellen Schalhautaufbau stufenlos zwischen 2,00m und 5,00m Innendurchmesser verstellbar ist.

Im Vergleich zum Grundriss war die zu erstellende Höhe bis zur Oberkante der Behälter immerhin 50,00 Meter, so dass die Schalung als Kletterschalung mit Arbeitsbühnen innen und außen verwendet wurde. Die Schalhöhe betrug 4,50 Meter, sodass zwölf Klettertakte erforderlich waren, wobei beide Türme gleichzeitig geklettert wurden. Eine Klettereinheit bestand grundsätzlich aus drei Ebenen, der Betonierbühne, der Arbeitsbühne mit Kletterkonsolen und Belag inkl. aufgestellter Schalung und dem Nachlaufgerüst. Alle Ebenen sind miteinander verbunden, so dass je Klettereinheit auch nur ein Kranspiel erforderlich ist, um diese nach oben umzusetzen. Das Einhängen für den folgenden Betonierabschnitt erfolgte mittels Ankern, welche im Takt davor einbetoniert wurden. Beim kleinen Durchmesser waren vier Bühnen erforderlich, beim Großen sechs, um den kreisförmigen Belag komplett zu schließen und das erforderliche Maß an Arbeitssicherheit zu bieten.

Eine Klettereinheit bestand grundsätzlich aus drei Ebenen, der Betonierbühne, der Arbeitsbühne mit Kletterkonsolen und Belag inkl. aufgestellter Schalung und dem Nachlaufgerüst. Alle Ebenen sind miteinander verbunden, so dass je Klettereinheit auch nur ein Kranspiel erforderlich ist, um diese nach oben umzusetzen. Eine zusätzliche Maßnahme zur Arbeitssicherheit auf der Außenseite war das senkrechte Beplanken der Seitenschutzgeländer mit großen Sperrholzplatten, so dass eine geschlossene Fläche entstand, die nicht nur das mögliche Herabfallen von Teilen verhinderte, sondern auch einen Sichtschutz nach unten bot.

Zum Auf- bzw. Abstieg zwischen den Bühnen waren Leitern mit integrierten Rückenschutzkörben fest montiert. Auf der Innenseite bestanden natürlich beengte Platzverhältnisse, aber auch dafür hatte PASCHAL mit dem so genannten Hebebühnenträger die Lösung für eine Plattform parat. Der Hebebühnenträger lässt sich als Systemteil durch verschiedene Komponenten auf unterschiedliche Längen anpassen, auch für einen kreisförmigen Grundriss, der hier gegeben war. Mehrere Träger wurden dann nebeneinander eingebaut und mit einem durchgehenden Belag versehen, auf dem die Schalung aufgestellt und bedient wurde. Auch hier konnte ein Nachlaufgerüst eingehängt werden, um z.B. die Spannstellenöffnungen des vorigen Betonierabschnitts zu schließen.

Um den Arbeiten in großer Höhe auch die notwendige Sicherheit und Witterungsschutz zu gewährleisten, wurde eine rundum geschlossene Einhausung verbaut. Bei der statischen Ausarbeitung dieser Lösung konnte PASCHAL die zusätzlichen immensen Windlasten auf dieses umlaufende Windshield ohne zusätzliche Kletteranker für den Unternehmer am ökonomischsten umsetzen.

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