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19.03.2019

Traditionsbauunternehmen setzt auf Effizienz mit PASCHAL-Schalsystemen beim Schlüsselfertigbau

Ordensgemeinschaft sichert ihre Zukunft mit solidem Wohn- und Verwaltungsbau für ihre „Powerfrauen".

Averbeck Bau - ein namhaftes Unternehmen aus dem Raum Münster - erstellt im Auftrag der Ordensgemeinschaft der Schwestern von der göttlichen Vorsehung e.V., Münster nach den Plänen des Planungsbüros Klein, Riesenbeck + Assoziierte GmbH drei Neubauten mit einer überbauten Fläche von 17.202 m² und einem Bruttorauminhalt von 52.665 m³ schlüsselfertig.

Die vorgesehenen Nutzungen der einzelnen Gebäude gliedert sich für das Schwesternwohnheim A in elf Wohnungen in den Geschossen eins bis drei. Im Erdgeschoss ist eine Tagespflege vorgesehen. Das Schwesternwohnheim B ist in 24 Wohnungen aufgeteilt.

Dipl.-Ing. Walter Bredemann, Projektleiter Averbeck Bau
Dipl.-Ing. Walter Bredemann, Projektleiter bei Averbeck Bau, ist seit über 35 Jahre im Beruf und kennt sich am Bau und mit PASCHAL bestens aus. Er weiß die Vorzüge der PASCHAL-Systeme zu schätzen und einzusetzen.

Im Provinzhaus sind Bereiche für die Verwaltung eingeplant, eine Kapelle sowie weitere Wohnbereich in unterschiedlichen Formen wie Apartments, Gemeinschaftsräume, Wohngemeinschaften für Bewohnerinnen mit Pflegebedarf. In Summe sind im Provinzhaus 40 Wohneinheiten eingeplant.

Hochwertiges Altersvorsorgeprojekt schlüsselfertig gebaut

Als Traditionsunternehmen ist die Averbeck Bau GmbH & Co. KG seit Jahrzehnten mit Systemen von PASCHAL vertraut, weshalb bei senkrechten Betonkonstruktionen vorrangig Systeme von PASCHAL zum Schalen eingesetzt werden.
So auch beim Neubau in Münster, in der Offenbergstraße. Averbeck erstellt den kompletten Neubaukomplex schlüsselfertig in einem sehr sportlichen Zeitplan. Das Provinzhaus soll nach dem Bauzeitenplan bereits im Dezember 2019 und die beiden Wohnhäuser A und B im Februar 2020 betriebsbereit und einzugsfertig übergeben werden.
Klar ist somit, dass Averbeck in Verantwortung aller Gewerke keinerlei Risiken eingeht und von Anbeginn auf einen soliden, hochwertigen und maßgenauen Rohbau achtet, damit sich die Folgegewerke problemlos anschließen und die vorgegebenen Bauzeiten einhalten.

Visualisierung der Neubauten des u-förmigen Provinzhauses mit den Schwesterwohnheimen
 Visualisierung des u-förmigen Provinzhauses mit den Schwesterwohnheimen
Die Neubauten des u-förmigen Provinzhauses mit den Schwesterwohnheimen A und B umfassen eine überbaute Fläche von 17.202 m² und einen Bruttorauminhalt von 52.665 m³.
Urheber der Visualisierungen: Planungsbüro Klein, Riesenbeck + Assoziierte GmbH

Massives und solides Tragwerks- und Rohbaukonzept

Alle drei Gebäude werden als Massivbauten aus Stahlbeton und Mauerwerk ausgeführt. Die jeweilige Gebäudeaussteifung erfolgt durch die in Stahlbeton auszuführenden Aufzugsschächte und Treppenhäuser, in Verbindung mit den Stahlbetongeschossdecken bis hin zum oberen Gebäudeabschluss, einem Flachdach aus Stahlbeton.
In Summe werden drei Personenaufzüge, ein Bettenaufzug und ein Fahrradaufzug vom Basisgeschoss ins Erdgeschoss als reine Stahlbetonkonstruktionen ausgeführt.
Zum Schalen der Einzelfundamente unter dem Tiefgeschoss mit einer Bruttogrundrissfläche von 3.100 m² verwendete Averbeck die Universalschalung von PASCHAL, die Raster-GE.
Aufgrund der hohen Eigenlasten in Kombination mit den Verkehrslasten und dem Grundwasserspiegel, der bei rund 20 cm über Oberkannte Bodenplatte liegt, wurde dieser Bereich auf Einzelfundamenten gegründet und die aufgehenden Stahlbetonwände als „wandartige Überzüge" ausgeführt.
Die Tiefgaragenfläche im Basisgeschoss umfasst rund 1.740 m² für 67 Autoabstellplätze und 83 Fahrradstellplätze, inklusive Ladestation für Pedelecs.
Die Erschließung der Tiefgarage erfolgt über eine kombinierte Zu- und Abfahrtrampe, die teils gerundet verläuft.
Zur akkuraten Umsetzung der Rundkonstruktion mit einem Innenradius von 4,50 m verwendete Averbeck die TTR - Trapezträger-Rundschalung mit 3,0 m Schalungshöhe. Die Stahlbetonaußen-, Innenwände und Stützen schalte Averbeck durchgängig mit der LOGO.3.

Außen- und Innenecken geformt mit LOGO.3-Schalung
Lange Stahlbetonwandscheiben, rechtwinklige Außen- und Innenecken lassen sich wie hier in Münster mit dem System LOGO.3 maßgenau und schnell im System Schalen, für ein perfektes Ergebnis.

3 x 4 sichtbare Obergeschosse, massiv und kubisch

Auch für die senkrechten Stahlbetonkonstruktionen der vier oberirdischen Geschosse der drei kubischen Baukörper setzt Averbeck ausschließlich auf das System LOGO.3.
Um 100%ig 5.100 m² im System Schalen zu können nutzte Averbeck 400 m² LOGO.3 in der passenden Elementbreitensortierung, mit dem Ergebnis, dass keine aufwändigen, bauseitige Ausgleiche zu ergänzen sind.

Seit Jahrzehnten immer wieder

Für Projektleiter Dipl.-Ing. Walter Bredemann gibt es zum Schalen senkrechter Betonkonstruktionen eigentlich nichts Besseres als PASCHAL. Er kennt die Systeme von PASCHAL seit über 35 Jahren. Bereits als Student lernte er die Vorzüge, unter anderem der Raster-GE, kennen und schätzen.

Ihn überzeugt bis heute auch die LOGO.3 durch ihre flexible Handhabung mit minimalen Zubehörteilen, dem geringen Spannstellenanteil und ihre Robustheit.
Außerdem überzeugt ihn die durchgängige Qualität der PASCHAL-Systeme. So werden hier in Münster die gleichen Schalelemente im Basisgeschoss wie auch den weiteren Geschossen verwendet, obwohl die Betoninnenseiten im Basisgeschoss sichtbar blieben, musste keine „Betonkosmetik" nach dem Ausschalen vorgenommen werden. Das ist für Bredemann ein untrügliches Zeichen für Qualitätsschalung, die man bei PASCHAL erhält, ob bei Miet-oder Kaufschalung.
Polier Lothar Bußmann lobt die Einfachheit der Schalsysteme. „Damit kommen auch die Nachunternehmer nach kurzer Erklärung bestens klar, um schnell und dennoch passgenau die Schal- und Betonierarbeiten leisten zu können", so Bußmann.
Auch die Systemkompatibilität schätzen die beiden Bauprofis von Averbeck, denn die Systeme wie hier die LOGO.3 und TTR sind 100%ig kompatibel. Zudem lassen sich mit der LOGO.3 bedingt durch die Elementvielfalt groß- und kleinflächige Konstruktionen wie lange Außenwände bis hin zu Stahlbetonstützen schnell und einfach im System schalen.

Perfekte Eckausführung

Zum perfekten Ausführen der zahlreichen Außen- und Innenecken verwendete Averbeck die LOGO.3-Innenecke und LOGO.3-Außenecke.

Perfekt geschalte und betonierte Stahlbetonkonstruktion
Nach dem Ausschalen zeigen sich perfekt geschalte und betonierte Stahlbetonkonstruktionen. Im Hintergrund die mit der TTR rund geschalte Tiefgaragen Zu- und Ausfahrt und im Vordergrund einer der 5 Fahrstuhlschächte, für den Averbeck 4 Ausschal-Innenecken mit 4 Elementen der LOGO.3 kombinierte.

Beschleunigte Schachtbetonage

Zum Schalen der fünf Aufzugsschächte setzt Averbeck für die maximale Bauzeitenbeschleunigung ohne Qualitätsverlust auf die LOGO.3 als Schachtschalung mit Ausschalinnenecken, um eine komplette Schachteinheit umzusetzen.
Jede Ausschal-Innenecke verfügt an der Oberseite der Innenecke über eine Sechskantmutter, mit der die Schenkel zu- und aufgespindelt werden.
Die Höhen der Ausschal-Innenecken sind auf die Elementhöhen des Schalsystems LOGO.3 abgestimmt. Sind größere Schalhöhen notwendig, lassen sich auch die Ausschal-Innenecken an ihren Stößen koppeln. Dabei greift ein Bolzen in den Sechskantschraubenkopf der unteren Ausschal-Innenecke. So kann von dem obersten Element aus die gesamte Ecke zu- und aufgespindelt werden.

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